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Montag, 6. Juni 2016

Gullivers Reisen und Münchhausens Abenteuer

ArbeitsAsozialministerin Andrea Nahles arbeitet mit Hochdruck am "Projekt 18" für die Verräterpartei. Bleibt zu hoffen dass sie und ihre Parteikumpane damit ähnlich erfolgreich sind wie seinerzeit der Westerwelle bei der FDP. Neben den euphemistisch als Rechtsvereinfachung bezeichneten Verschärfungen der Repressionen beim Hartz-Terror (Stichwort Kürzung der Leistungen von Alleinerziehenden wenn das Kind sich tageweise beim anderen Elternteil aufhält) soll weiteres Unrecht geschaffen werden indem man uns der Möglichkeit einer nachträglichen Überprüfung fehlerhafter Bescheide berauben will. Wo kämen wir da auch hin wenn die Hungerleider sich auch noch wehren könnten gegen die unmenschliche Behandlung durch die Jobcenter-Schergen.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Witz des Tages

Aus der FAZ:
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist erstmals unter die Marke von 2,7 Millionen gesunken. Die Quote liegt nur noch bei 6 Prozent. Wann kommt die Vollbeschäftigung?
Kein Kommentar m(

Dienstag, 25. August 2015

Arbeit, Arbeit über alles!

Der WDR hat da mal eine Reportage produziert, die ganz gut zeigt, was viele der Lohnsklaven in Deutschland so Tag für Tag durchmachen. Alles nur um nicht abzustürzen und dann mit Glück irgendwann nach vierzig Jahren eine Rente am Rande des Existenzminimums zu "genießen".
Nach dem anschauen des Videos werden sich vielleicht (hoffentlich) viele meiner Mitmenschen fragen wie und warum diese Menschen sich das so lange gefallen lassen. Was treibt Leute dazu sich tagtäglich so ausbeuten und erniedrigen zu lassen? Würde ich mir eine solche Behandlung auch über Jahre hin gefallen lassen? Könnte es sein dass unser tolles kapitalistisches System vielleicht doch nicht so toll ist, wenn die Ausbeutung diese Ausmaße annehmen muss, damit es noch funktioniert?

Donnerstag, 4. Juni 2015

anderer Leute Gedanken...

Flatter schreibt über die Probleme des Arbeitslosen mit dem Selbstwertgefühl:
[...]Arbeitslose sind überflüssig. Man sollte sie töten.
Also eigentlich nicht alle. Nur die, die ich sind. Ich bin jetzt ein halbes Jahr ohne Lohnjob und fühle mich scheiße deswegen.[...]
Das Gefühl kenne ich gut. Damals, vor jetzt mittlerweile sieben Jahren, als ich zu der Erkenntnis kam, dass ich mir die Lohnsklaverei nicht mehr zumuten kann, ging es mir nach einigen Monaten ganz ähnlich. Nach dem grandios gescheiterten Versuch mir eine Existenz aufzubauen, die nicht von anderen bestimmt wird und dem darauf folgenden temporären Total-Absturz, während dem ich mir nur mangels des nötigen Kleingelds keinen Strick gekauft habe um mich aufzuhängen, kam irgendwann die (wie ich heute denke weiß, falsche) Erkenntnis dass ich ohne Arbeit nichts wert bin und die Gesellschaft nur schädige in dem ich ihr weiter auf der Tasche liege.

Sonntag, 12. April 2015

kurz verlinkt (5)

Bild: verdi München
Schöner kleiner Artikel über Einen, der den ersten Schritt Richtung Emanzipation von der (Selbst-)Ausbeutung getan hat und sich nicht mehr alles bieten lässt.
Noch ein paar Millionen mehr solcher Leute und wir können vielleicht tatsächlich ein Umdenken erreichen.