Über die Kommentare zu Feynsinns
Kandidatennominierungspost (deutsche Sprache, fuck Yeah!) für den Underdog des Jahres drüben bei Flatter bin ich auf ein Hartzer-Blog aufmerksam geworden, das ich noch nicht kannte. Und zwar das
Frei-Blog. Dort schreibt sich ein Hartz IV-Leidensgenosse seinen Frust von der Seele. Und das teils auf eine lyrische Art und Weise, die man meiner Meinung nach mit Fug und Recht als Kunst bezeichnen kann. Besonders das "Hartz IV-Tagebuch" ist ein wohlverdienter Schlag in die Fresse für jeden der meint dass die Hartzer sich alle einen lauen Lenz auf seine Kosten machen.
Ich habe zwar ein leichtes Problem mit den esoterischen Einschlägen die zwischendurch auf dem Blog eintreten ("Hinter den Schlagzeilen"?
really Volker?
You can't be serious), aber Alles in Allem spricht der Autor mir doch meist aus der Seele, da kann ich auch den ein oder anderen Link auf Holdger Plattfuß verkraften.
Jedenfalls kam ich dadurch auf den Gedanken etwas ähnliches auch auf meinem Blog anzufangen (bzw. weiterzuführen, angefangen hatte ich hier ursprünglich mit genau diesem Gedanken). Also ein "Hartz IV Tagebuch" jetzt, nicht das verlinken des esoterischen Gelabers von Hinter den Schlagzeilen. Schließlich heißt es ja man soll als Anfänger über das schreiben womit man sich auskennt. Hier also erst einmal mein Versuch die bisherigen "Leiden des jungen Farnsworth" zusammen zu fassen (Spoiler-Alarm: Die Geschichte endet
nicht im sozialverträglich frühen Ableben des Protagonisten, wie bei Goethe. Ich hoffe immer noch auf ein Happy End, denn eigentlich bin ich von Haus aus ein Optimist):